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Die offizielle und die wahre Arbeitslosigkeit

 

                                    So lügt die Statistik

Wenn man die jüngsten Arbeitslosenzahlen der von dem CDU-Mitglied Frank-Jürgen Weise geleiteten Bundesagentur für Arbeit liest, könnte man glauben, die Arbeitslosigkeit in der Republik gehe massiv zurück. Demnach waren im Mai im gesamten Bundesgebiet ,,nur noch" 3,28 Millionen Menschen als arbeitslos registriert, was einer Quote von 7,8 Prozent entspricht. Im Mai des Vorjahres lag die Quote bei 3,81 Millionen registrierten Arbeitslosen noch bei 9,1 Prozent.

Die Arbeitslosenzahlen sind statistische Trickserei. So wird nur mitgezählt, wer 15 bis 65 Jahre alt und auf der Suche nach einer versicherungspflichtigen Beschäftigung mit mehr als 25 Wochenstunden ist. Zudem wir nur erfasst, wer bereit ist, sich ausschließlich von den Arbeitsagenturen vermitteln zu lassen. Zudem muß man gesund sein, denn arbeitslos im Sinne des Sozialgesetzbuches ist nur, wer dem Arbeitsmarkt zur Verfügung steht und ,,jederzeit" ein Angebot annehmen kann - was auch im nur kurzfristigen Krankheitsfall nicht gegeben ist. Je mehr Arbeitslose krankgeschrieben sind, umso geringer ist die - allerdings nur offizielle - Arbeitslosigkeit.

Wer in so genannten arbeitsmarktpolitischen Maßnahmen steckt, gilt ebenfalls als nicht arbeitslos. Wer eine berufliche Weiterbildung macht oder einen Zuschuss in die Selbstständigkeit erhalten hat, steht ja dem Arbeitsmarkt nicht zur Verfügung. Auch der ganze Bereich der Unterbeschäftigung (Ein-Euro-Jobber, die vielfach auf zusätzliche staatliche Unterstützung angewiesen sind) und der Kurzarbeiter fällt aus der Statistik heraus, ebenso wer eine Arbeitsbeschaffungsmaßnahme (z.B. Parkanlagen reinigen) erhalten hat. Das gleiche gilt für Personen, die als Leiharbeiter bei einer Personal-Service-Agentur (PSA) eingestellt wurden; sie werden im Auftrag der Bundesagentur sporadisch mit dem Ziel verliehen, in einen festen Arbeitsplatz zu kommen.

Menschen in Altersteilzeit sowie ältere Arbeitslose, die noch gerne arbeiten würden, mangels Aussicht auf einen Arbeitsplatz aber notgedrungen in den Vorruhestand gingen, sind natürlich erst recht aus der Statistik eliminiert. Hinzu kommt eine so genannte stille Reserve. Das sind Personen, die gerne arbeiten würden, sich aber weder in arbeitsmarktpolitischen Maßnahmen befinden noch sich beim Arbeitsamt melden, weil sich sich ohne Hoffnung auf eine Vermittlung selbst auf die Suche machen. Bei diesem Kreis handelt es sich nach Schätzungen um bis zu zwei Millionen Menschen.

Die Bundesregierung aber denkt nicht daran, eine ehrliche Arbeitslosenstatistik erarbeiten zu lassen. Jetzt plant sie einen weiteren Schritt zur Vernebelung: Über 58-Jährige, die seit über einem Jahr keine Arbeit mehr angeboten bekommen haben, sollen künftig nicht mehr in der Statistik auftauchen. Es wäre doch gelacht, wenn man die Arbeitslosenquote nicht bald auf null rechnen könnte!

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