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,,Deutschland half mit " An der Wiege des israelischen Atomprogramms


Die ,,Israel Nachrichten" erinnern auf einer ganzen Zeitungsseite an das bedeutungsschwere Treffen zwischen Bundeskanzler Adenauer und dem israelischen Ministerpräsidenten David Ben Gurion vor fünfzig Jahren in New York, nämlich am 14. März 1960. Das war der - so die ,,Israel Nachrichten" - ,,Grundstein für die Annäherung zwischen Israel und der westdeutschen Republik - aber auch für jahrelange Geheimpolitik". Wiederhutmachungsleistungen, Finanzhilfen, Waffenlieferungen nehmen seither kein Ende

Die ,,Israel Nachrichten": ,,Allein bis 1996 erhielt Israel in diesem Rahmen knapp 630 Millionen Mark aus Bonn." Das wird kaum ausreichen. Zwar sind die Wiedergutmachungsleistungen durch ihre vielfachen Kanäle und Zweige tatsächlich schwierig zu schätzen, doch gelegentlich sickern Zahlen durch. Am 13. Mai 1996 beispielsweise erklärte der damalige Außenminister Klaus Kinkel am 51. Jahrestag der Wehrmachtkapitulation vor dem American Jewish Committee in Washington: Bis Ende 1995 hat die Bundesrepublik Deutschland  97 Milliarden D-Mark  an Wiedergutmachung zur Verfügung gestellt."

Die ,,Israel Nachrichten" erwähnen ferner umfangreiche Militärgeschäfte und Methoden, wie solche früher vertuscht werden sollten. Interessant ist folgende Passage aus den ,,Israel Nachrichten": ,,Bis heute weitgehend im Dunkeln bleibt, ob es als Folge der New Yorker Absprachen auch deutsche Unterstützung für Israels Atomprogramm gab. Aus einem Vermerk des damaligen AA-Staatssekretärs Karl Carstens geht aber hervor, dass Strauß mit Ben Gurion 1961 in Paris auch über die Atomwaffen-Produktion gesprochen hat. In der  Operation Samson hatte Israel seit Mitte der fünfziger Jahre in der Negev-Wüste mit den Vorbereitungen für den Bau seiner ersten Atombombe begonnen. Laut einer Studie der US-Armee von 1999 und anderen Berichten half der deutsche Bundesnachrichtendienst (BND) über eigene Tarnfirmen wahrscheinlich mit Wissen der Bundesregierung aktiv dabei mit, dass die Israelis für die Bombenentwicklung dringend benötigte 200 Tonnen Uranoxid erhielten."

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