Direkt zum Hauptbereich

Deutschland wird rund 25.000 algerische Juden entschädigen



Bravo! Während die Armut im Land wächst, werden wieder ein paar Mio. für die Vergangenheit ausgegeben. Aber der deutsche Kuffar zahlt ohne zu meckern. Für die Verbrechen der Alliierten am deutschen Volk, fehlt den deutschen Parlaments-Faulenzern der Mut. Deutschland wird erstmals eine große Gruppe von Holocaust-Überlebenden aus Algerien entschädigen. Die Claims Conference teilte am Montag in Tel Aviv mit, es handele sich um schätzungsweise 25.000 algerische Juden, von denen die meisten heute in Frankreich lebten. Rund 3.900 der Betroffenen lebten in Israel. Die algerischen Juden sollten eine einmalige Zahlung von jeweils 2.556 Euro erhalten.

Dies sei das Ergebnis von Verhandlungen der Claims Conference mit der deutschen Regierung, sagte eine Sprecherin. Das Bundesfinanzministerium bestätigte die Vereinbarung über eine einmalige Leistung.

Die 1951 gegründete Conference on Jewish Material Claims against Germany, kurz Claims Conference, ist der Dachverband jüdischer Organisationen, der sich für Wiedergutmachung für Überlebende des Holocaust oder deren Erben einsetzt.

Entschädigt werden sollten nun Juden, die zwischen Juli 1940 und November 1942 in Algerien lebten und unter Nazi-Verfolgung litten, hieß es in der Mitteilung. "Dies ist eine lange überfällige Anerkennung für eine große Gruppe von Juden in Algerien, die unter anti-jüdischen Maßnahmen von Nazi-Verbündeten wie dem Vichy-Regime litten", sagte Greg Schneider, Vize-Präsident der Claims Conference. Diese Gruppe habe unter anderem mit Beschränkungen im Bereich der Bildung, des politischen Lebens und der Arbeit kämpfen müssen. Ihnen sei die französische Staatsbürgerschaft entzogen worden und sie seien "ausgesondert worden, nur weil sie Juden waren".

Die Juden in Algerien, Marokko und Tunesien lebten bis 1942 unter dem Vichy-Regime, das mit Nazi-Deutschland verbündet war. Sie waren von antisemitischen Gesetzen des französischen Marschalls Philippe Pétain betroffen. Nach Angaben der israelischen Holocaust-Gedenkstätte Yad Vashem lebten bei Ausbruch des Zweiten Weltskriegs 1939 rund 120.000 Juden in Algerien. Jüdische algerische Soldaten seien während der Vichy-Herrschaft in ein Zwangsarbeitslager gesperrt worden.

Die Claims Conference werde in Paris ein Registrierzentrum einrichten, weil sich dort die meisten der algerischen Überlebenden aufhielten, hieß es in der Mitteilung. Es solle von Februar bis April 2018 geöffnet bleiben. In Marseille, Lyon und Toulouse sollten ähnliche Zentren eingerichtet werden. Entschädigungszahlungen für Berechtigte sollten im Juli beginnen.

Als Ergebnis von Verhandlungen mit der Claims Conference habe Deutschland seit 1952 umgerechnet rund 56 Milliarden Euro Entschädigung an Nazi-Verfolgte gezahlt.

Die Überlebenden aus Algerien seien vermutlich die letzte große Gruppe, die eine solche Entschädigung von Deutschland erhalten werde, sagte Greg Schneider der israelischen Zeitung Haaretz. (dpa)

Kommentare

Beliebte Posts aus diesem Blog

Aufgedeckt: Jüdisch kontrollierte Erdöl-Firma aus Hamburg zockt deutsche Verbraucher ab

Die meisten Deutschen müssen seit Jahren mit Reallohn- und Kaufkraftverlust sowie Sozialabbau zurechtkommen. Insbesondere die Kosten für Energie belasten die Privathaushalte immer stärker. Was die wenigsten Bürger wissen: Insbesondere im Bereich des Erdöls macht eine jüdisch kontrollierte Firma aus Hamburg das ganz große Geschäft – auf Kosten der Verbraucher. Ein großer Teil des deutschen Erdölbedarfes wird aus Rußland importiert. Etwa 20 Prozent des deutschen Ölbedarfes wird durch die Druschba-Pipeline gedeckt, unter anderem die Raffinerien Leuna und Schwedt. Rund 30 Prozent des gesamten Mineralöls der Druschba-Pipeline wird vom größten russischen Ölkonzern Lukoil geliefert. Lukoil und die anderen russischen Öllieferanten machen das Geschäft allerdings nicht direkt mit den deutschen Raffinerien, was ohne weiteres möglich wäre. Generalimporteur für alles Öl, welches durch die Druschba-Pipeline von Rußland nach Deutschland fließt, ist die Firma Sunimex Handels GmbH, die in...

Entrechtete Minderheit

Am zweiten Tag der jüngsten Verhandlungsrunde zur Lösung des Palästina-Problems haben sich in Jerusalem die Schönredner gegenseitig übertrumpft. Im verbalen Schulterklopfen ging eine Äußerung Clintons etwas unter. Ein sicherer, demokratischer und jüdischer Staat Israel könne nur durch eine Zweistaatenlösung und einen umfassenden Frieden in der Region erreicht werden. Ist sich die Amerikanerin bewusst, damit ein Verhandlungsergebnis zugunsten Israels vorweggenommen zu haben? Am Vortag hatte der palästinensische Chefunterhändler Saeb Erekat die Forderung nach einer Anerkennung Israels als jüdischer Staat klar abgelehnt. Eine voraussichtlich laizistische künftige Republik Palästina wird mit einem sich ethnisch und religiös definierenden Nachbarstaat ihre liebe Mühe haben. Etwa ein Fünftel der 7,5 Millionen Israeli sind nichtjüdisch (und werden in Israel pauschal als Araber bezeichnet). Eine Mehrheit von ihnen definiert sich als Palästinenser. In einem jüdischen Staat Israel werden Paläst...

,,Ich wünsche Arabern nur Schlechtes"

Die israelischen Verteidigungskräfte sind in der vergangenen Woche an der PR-Front erheblich unter Beschuss geraten. Schockierende Fotos einer ehemaligen Kameradin in Uniform überfluteten das Internet. Eden Abergil aus Aschdod sorgte bereits vor Tagen für Wirbel im Internet, als sie Fotos aus ihrer Armeezeit auf ihre Facebook-Seite stellte. Auf den Bildern zeigt sich Eden mit breitem Lächeln vor gefangenen Palastinensern, deren Hände gefesselt und Augen verbunden sind. Die öffentliche Entrüstung war groß, der Vorfall machte Schlagzeilen. Am vergangenen Donnerstag legte die Ex-Soldatin mit Kommentaren auf ihrer Facebook-Seite nach, die eindeutiger nicht sein könnten: ,,In einem Krieg gibt es keine Gesetze. Ich hasse Araber und wünsche ihnen nur Schlechtes."                                                                  ...